ACG-Arthrose / Impingement

Eine Arthrose (Gelenkverschleiß) des Gelenkes zwischen Schulterdach und Schlüsselbein (Acromio-Clavicular-Gelenk) führt zu einer schmerzhaften Anhebung des Armes im Schultergelenkes über 120°. Auch das Heben, Senken oder Vor- und Zurückführen des Schulterblattes kann zu Schmerzen führen. Ein Schlafen auf der betroffenen Seite ist den Betroffenen nicht mehr möglich.
Häufig kommt es zu einer Knochenvergrößerung, welche einen erhöhten Druck auf den Schleimbeutel und die Rotatorenmanschette verursacht, das so genannte Impingement. 
Beim Subacromialsyndrom kommt es durch die räumliche Enge unter dem Schulterdach zum Engpass mit Einklemmungserscheinungen, Schleimbeutelentzündung, Kalkeinlagerungen oder Verletzung der Rotatorenmanschette. Eine zunehmende Bewegungseinschränkung des Schultergelenkes bis hin zur Schultersteife ist die Folge.


Bei ausbleibender Besserung der Schmerzsymptomatik unter den konservativen Therapieverfahren (medikamentöse Schmerztherapie, Injektionen, Physiotherapie, Stoßwellentherapie) stellt die Arthroskopie die operative Therapie der Wahl dar. Durch die arthroskopisch vorgenommene Erweiterung des Raumes unterhalb des Schulterdaches und die Entfernung des entzündeten Schleimbeutelgewebes kann man in den meisten Fällen die Schmerzen beseitigen und die Beweglichkeit des Schultergelenkes wieder deutlich steigern. Die Nachbehandlung in Form von krankengymnastischer Beübung nimmt in der Regel nur wenige Tage nach der Operation in Anspruch.

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